Bilder sagen mehr als 1000 Worte – Das kleine ABC des Bewegtbildes

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Jamal Kahn

Das war der Tenor des Clubabends mit dem Titel „Das kleine ABC des Bewegtbildes“. Clubpräsident Karsten Stroh begrüßte im Pressezentrum der Messe Stuttgart Jamal Khan. Jamal, Vorstand Bewegtbild im Deutschen Marketing Verband, führte einen überaus kurzweiligen Rundumschlag zu dem Thema aus – deshalb auch das kleine und nicht das große ABC des Bewegtbildes.

Bewegtbild ist die neudeutsche Bezeichnung für Film oder Video und für alle Plattformen, angefangen bei der eigenen Homepage und sozialen Netzwerken, sehr wichtig. Komplexe Inhalte werden leichter und in kürzerer Zeit vermittelt, Informationen und Emotionen deutlich besser transportiert. Darüber hinaus sorgen sie dafür, dass Unternehmen online besser gefunden werden. Googles‘ Algorithmus stuft Seiten mit Bewegtbildern als deutlich interessanter ein und rankt sie dadurch höher.

Jamal riet allerdings eindringlich davon ab, für alle Kanäle identische Filme zu verwenden. Dafür seien diese einfach zu unterschiedlich. Er empfahl, einen “Basisfilm” zu entwickeln und diesen den jeweiligen Medien intelligent anzupassen. Zur Verdeutlichung wurden zahlreiche Beispiele gezeigt.

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Carsten Stroh und Gastgeber Wolfram Huonken

Aus dem B2B-Bereich hat den Zuschauern ein Video imponiert, bei dem ein Extremsportler im Mittelpunkt stand. Am Ende des Films wurde eine Werbeeinblendung für Outdoor Ausrüstung erwartet. Doch zur allgemeinen Überraschung war es dann ein Hersteller von Schmierstoffen für Maschinen. Dieses Beispiel untermauert Jamals Aussage: „Ohne Storytelling nützt Ihnen alles…nichts“.

Mir persönlich ist der Imagefilm eines kleinen schwäbischen Unternehmens, welches als erstes den Hausmeister zeigt, in positiver Erinnerung geblieben. Viel Humor und viel Sympathie werden hier transportiert.

Angenommen Ihr Video ist fertig…was nun? Jamal hatte einige praktische Tipps parat. Untermauert hat er diese mit Informations-Videos verschiedener Autoren. Dazu gehören beispielsweise Informationen über die unterschiedlichen Plattformen, deren Zielgruppen und Handhabung. Sollte das Video im Hoch- oder Querformat produziert werden und welche Möglichkeiten der Anpassungen gibt es? Das flotte Produktvideo eines Regalherstellers untermauerte den Aspekt der passenden Musik. Noch deutlicher wurde es bei dem Video, in welchem dieselbe Szene mit drei unterschiedlichen Musikuntermalungen gezeigt wurde.

In mehr als zwei Stunden wurde sehr viel Wissen vermittelt und das überaus kurzweilig. Viele direkt verwendbare praktische Tipps und positive Beispiele waren zu sehen, die Lust auf mehr machen. Am Ende des Vortrages haben die Gäste bei angeregten Gesprächen beim Gastgeber Wolfram Huonken den Abend ausklingen lassen.

Text und Fotos: Sylvia Grünewald

 

 

 

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