Bosch entwickelt mit Powercell Sweden Brennstoffzellen-Technik

Brennstoffzelle Bosch
Foto: Bosch

Bosch ist eine Kooperation mit Powercell Sweden eingegangen, um das Herzstück einer Brennstoffzelle, den Stack, bis zur Serienreife zu entwickeln. Im Folgenden wird Bosch die Technik in Lizenz für den weltweiten Automotive-Markt fertigen. „Bosch hat im Bereich der Brennstoffzelle ein starkes Blatt auf der Hand – durch die Kooperation mit Powercell jetzt sogar noch einen Trumpf mehr. Technologie zu industrialisieren ist eine unserer Stärken. Das gehen wir jetzt konsequent an und erschließen den Markt“, sagt Dr. Stefan Hartung, Bosch-Geschäftsführer und Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility Solutions.

Der Stuttgarter Autozulieferer rechnet damit, dass bis 2030 ein Anteil von bis zu 20 Prozent der Elektrofahrzeuge weltweit mit Brennstoffzellen angetrieben werden. Damit eröffnet sich dem Konzern ein Potenzial in Milliardenhöhe. Insbesondere im Markt der Nutzfahrzeuge, wo nach EU-Vorgaben die CO2-Emissionen bis 2030 um 30 Prozent gesenkt werden sollen, sieht Bosch die Elektrifizierung des Antriebs als Lösung. Bisher war der Stack laut Bosch der größte Hemmschuh für den Umstieg auf Brennstoffzellen-Systeme, weil er bis zu zwei Drittel der hohen Gesamtkosten ausmache. „Durch die Industrialisierung und über die Verbreitung der Technik am Markt wird Bosch Skaleneffekte erzielen und an der Kostenschraube drehen“, sagt Hartung. Auch an den Kosten für Wasserstoff müsse noch gedreht werden.

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